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KI verändert Arbeitswelt schneller als Unternehmen weiterbilden können

Studie zeigt wachsende Lücke bei Qualifikationen

Künstliche Intelligenz verändert Aufgaben und Kompetenzanforderungen in Unternehmen deutlich schneller, als viele Organisationen ihre Beschäftigten darauf vorbereiten können. Das ist das zentrale Ergebnis der internationalen Studie Transformations, Skills and Learning 2026 der Cegos Group, für die mehr als 6000 Beschäftigte sowie rund 500 Verantwortliche aus Personal und Weiterbildung in elf Ländern befragt wurden.

KI ist wichtigster Treiber des Kompetenzwandels

68 Prozent der HR Verantwortlichen sehen Künstliche Intelligenz und Automatisierung als wichtigsten Auslöser für den Wandel von Kompetenzen in den kommenden zwei Jahren. Dennoch haben bislang nur 32 Prozent der Beschäftigten passende Weiterbildungsangebote erhalten. Gleichzeitig geben 41 Prozent der Mitarbeitenden an, dass Schulungen häufig erst dann stattfinden, wenn sie für den Arbeitsalltag bereits zu spät kommen.

Nach Einschätzung der Studie könnten innerhalb der nächsten drei Jahre fast jede vierte Tätigkeit von einer schnellen Überalterung der benötigten Kompetenzen betroffen sein. Dadurch wächst der Druck auf Unternehmen, Qualifizierungsmaßnahmen deutlich schneller bereitzustellen.

Weiterbildung wird zur strategischen Aufgabe

Die Studienautoren sehen Weiterbildung zunehmend als strategischen Erfolgsfaktor. Gefragt sind flexible und kontinuierliche Lernangebote, die Beschäftigte zeitnah auf neue Anforderungen vorbereiten. Wie Grégory Gallic, Director of Custom Projects bei Cegos, erklärt: „Die Herausforderung besteht nicht mehr darin zu definieren, was zu tun ist, sondern es schnell genug und in großem Maßstab umzusetzen.“

Die Ergebnisse verdeutlichen, dass Unternehmen ihre Weiterbildungsstrategien stärker an die Geschwindigkeit technologischer Entwicklungen anpassen müssen, um die Potenziale von Künstlicher Intelligenz erfolgreich nutzen zu können.