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KI hält Einzug in die Personalabteilungen

Künstliche Intelligenz kommt zunehmend auch im Personalwesen zum Einsatz. Noch ist die tatsächliche Nutzung überschaubar, doch das Interesse der Unternehmen ist groß. Das zeigt eine repräsentative Bitkom Befragung unter 602 Unternehmen in Deutschland.

Weiterbildung und Arbeitszeugnisse im Fokus

Am häufigsten setzen Unternehmen KI für die individuelle Weiterbildung ihrer Beschäftigten ein. 16 Prozent nutzen sie bereits dafür, weitere 58 Prozent können sich den Einsatz vorstellen. 2024 lag die tatsächliche Nutzung noch bei 12 Prozent.

Beim Schreiben von Arbeitszeugnissen verwenden bereits 14 Prozent KI. Weitere 52 Prozent zeigen Interesse daran. Ebenfalls 14 Prozent nutzen die Technologie bei der Einarbeitung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Weitere 36 Prozent können sich dies künftig vorstellen.

Bitkom Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder sieht insbesondere beim Einstieg in einen neuen Job Potenzial: „Eine gut trainierte KI kann Antworten geben, bei der Orientierung helfen und ist immer verfügbar.“ Dadurch bleibe mehr Zeit für die persönliche Betreuung.

KI kommt auch bei Leistung und Arbeitsbelastung zum Einsatz

13 Prozent der Unternehmen nutzen KI bereits zur Bearbeitung interner Personalanfragen. Ebenso viele setzen sie zur Bewertung der Arbeitsbelastung ein. 2024 waren es hier erst 6 Prozent. Bei der Bewertung der Arbeitsleistung verwenden aktuell 12 Prozent KI.

Gleichzeitig bestehen Vorbehalte. Rohleder verweist unter anderem auf sensible Personaldaten, Datenschutzvorgaben und Unsicherheiten rund um den AI Act. Insgesamt zeigen die Zahlen dennoch eine klare Entwicklung: KI übernimmt auch im Personalwesen zunehmend Aufgaben, die Beschäftigte unmittelbar betreffen.